Peru - Land und Leute
Geographie
Peru nimmt dem zentralen und westlichen Teil des südamerikanischen Kontinents ein, am Ufer des Pazifischen Ozeans, der seine natürliche Grenze gegen Westen bildet. Im Norden grenzt es an Ecuador und Kolumbien, im Süden an Chile, und mit Brasilien und Bolivien im Osten. Es ist das drittgrösste Land Südamerikas und eines der 20 ausgedehntesten der Welt, mit einer Oberfläche von 1'285.215,6 km, einschliesslich der Pazifikinseln und des Titicaca-Sees. Diese Ausdehnung ist grösser als die Territorien von Spanien, Frankreich und Deutschland zusammen. Peru hat überdies die Souveränität über 200 Seemeilen inne und ist Beratender Teil des Antarktikabkommens Kontinent auf dem es die Wissenschaftliche Station Machu Picchu eingerichtet hat.
Das Land teilt sich geographisch in drei grosse Regionen:
- Küste (11 % des Territoriums): Diese Küstenregion mit warmem Klima umfasst geheimnisvolle Wüsten, schöne Strände, fruchtbare Flussoasen und exotische Trockenwälder.
- Sierra (30% des Territoriums): Mit ihrem sehr unterschiedlichen Relief und gemässigten Klima, wird diese Region von der Andenkette beherrscht, deren schneebedeckte Gipfel über 6000 Meter hoch sind; der höchste davon ist der Huascaran mit 6768 Meter. Sie schliesst tiefe Canyons ein, wie der Colca und der Cotahuasi - die tiefsten der Welt, sowie Hochebenen wie die des Collao, wo der Titicaca liegt, der höchste schiffbare See der Welt auf 3810 müdm.
- Regenwald oder Amazonia (59% des Territoriums): Dank ihres tropischen Klima und der üppigen Vegetation und Fauna, ist diese Region eine der grossen Naturreserven des Planeten. Dort, beim Zusammenfluss des Maranön und Ucayali, bildet sich der Amazonas, der wasserreichste Fluss der Erde.
