Peru - Land und Leute
Geschichte
Peru ist eines der grossen Kerngebiete der Entstehung der antiken Kultur, wie Mexiko, Mesopotamien, Indien und China. Der Mensch der paläolithischen Zeit begann gegen 6000 v.Ch. Siedlungen von Jägern und Sammlern zu entwickeln, dessen Spuren an Orten wie Lauricocha, in Huänuco zu sehen sind. Gegen 2500 v. Ch. bildeten sich die ersten Agrarniederlassungen, in denen Maniok, Bohnen, Quinua, Kartoffeln, Baumwolle und Mais angebaut wurde. Bis zum Einbruch der Spanier, teilt sich die peruanische Geschichte in fünf Etappen:
- Frühhorizont (1200 v.Ch. - 200 v.Ch.): Periode, in der sich die kleinen Herrschaften entwickeln, die sowohl die wirtschaftliche wie die religiöse Macht an sich reissen. Zu dieser Etappe gehört Chavin de Huäntar (Ancash), mit seinem steinernen Tempel mit Kammern und Innengängen, seiner monochromen Keramik und hohen Steinbildhauerkunst. Ebenfalls bemerkenswert sind die Siedlungen von Caral (Lima) und Sechin (Ancash).
Frühe Zwischenzeit (200 v.Ch. - 600 n.Ch.): Epoche der grossen Zentren mit regionaler Entwicklung, die der andinen Welt unvergleichbare Zeugen ihrer Grossartigkeit vermachten. In der Tiahuanaco-Kultur (Puno), stechen die Grabtürme von Sillustani hervor, die Gründer der Mochica- und Lambayeque-Kulturen (La Libertad und Lambayeque) waren die Urheber der Königlichen Gräber des Herrn von Sipän und der Pyramiden von Tucume; und der Erfindungsgeist der alten Nasca und Paracas (Ica), leitete sie zur Erstellung der geheimnisvollen Zeichnungen in der Wüste von Nasca und zur Entwicklung von bewundemswerten Keramik- und Webtechniken.
- Mittelhorizont (600 n.Ch. - 900 n.C.): Kennzeichnet sich durch die Verbreitung der Wari-Kultur über die andine Region. Ihre wichtigsten Zeugen sind die Zitadellen von Wari (Ayacucho), Pikillacta (Cusco) und Marca Huamachuco (La Libertad).
- Späte Zwischenzeit (900 n.C. - 1400 n.C.): Die Reiche oder Regionalherrschaften, die sich während dieser Epoche entwickelten sind durch deutliche kulturelle Eigenschaften gekennzeichnet, wie man es an Orten wie in der Lehmziegelstadt von Chan Chan, an der Küste, die zum Chimu-Reich (La Libertad) gehörte; den Grabstädten Ventanillas de Otuzco, aus der Cajamarca¬Kultur, in der Sierra (Cajamarca); und der Festung von Kuelap, aus der Chachapoya-Kultur (Amazonas), in der nordöstlichen Amazonia sehen kann.
- Späthorizont (1400 n.Ch. - 1532 n.Ch.): Es ist die Zeit der Vorherrschaft der aus Cusco stammenden Inkas, welche ein Regime im imperialen Stil über die ganze andine Welt errichteten. Ihre wichtigsten Zeugen sind die Zitadellen von Machu Picchu und Sacsayhuamän, in Cusco. Es endete 1532 mit der Eroberung durch die Spanier.
Zwischen 1532 und 1821 entwickelte sich die koloniale Periode, die grossartige architektonische und künstlerische Zeugen hinterlassen hat, wie die malerischen Werke der Schule von Cusco, und Architektonische, wie das Kloster von Santo Domingo, in Cusco (auf dem inkaischen Tempel des Koricancha gebaut) sowie das Kloster von Santa Catalina (Arequipa), wie so viele Städte, Villen und Kirchen überall in Peru, Am 28 Juli 1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt, die am 9 Dezember 1824, mit dem südamerikanischen Sieg in der Schlacht von Ayacucho gefestigt wurde. Von da ab bis heute, ist Peru durch verschiedenen politische und historsche Prozesse gegangen, die es als ein Entwicklungsland einordnen, doch potentiell reich an menschlichen und natürlichen Ressourcen.
