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Peru - Land und Leute

Sitten und Gebräuche
Die meisten Feste sind kirchlich inspiriert (katholisch), gehen jedoch auf die indianische Vergangenheit zurück. So hat man die Fronleichnamsprozession örtlich mit dem heidnischen Sonnenfest zusammengelegt, in Lima feiert man im Oktober das Fest des "Herrn der Wunder" und trägt dazu ein silbernes Christus-Standbild durch die Straßen. Vor allem im Hochland haben die Bewohner ihre rituellen Bräuche nie aufgegeben. Dort ist auch der Karneval besonders faszinierend. Die Tänzer, die sich zum Klang der Trommeln bewegen, tragen bunte Gewänder, zuweilen Masken und oft Kriegsbemalung.

Religion

In Perú sind 89 Prozent der Bevölkerung Katholiken, wobei die praktizierte Religion häufig Elemente der polytheistischen Vergangenheit enthält. Daneben gibt es noch Protestanten (3 Prozent) und Anhänger von Naturreligionen.

Souveniers

Die Vermischung von Rassen und Kulturen hat auch das Kunsthandwerk beeinflusst. Zum besonderen handwerklichen Geschick der Inkas bei Töpferwaren, Textilien und in der Metallverarbeitung kamen die Traditionen der Spanier. So entstehen interessante und ideenreiche Kunstgegenstände -beispielsweise exquisiter Schmuck aus Gold und Silber, dekorative Ponchos und handgewobene Gürtel mit regionalen Mustern. Man findet Schals aus feiner Alpaka-Wolle, Kissen oder Hausschuhe aus Alpaka-Fell. Billiger sind die Anden-Pullover aus Lama-Wolle. Daneben sieht man sehr schöne Weberei-Waren (dieses Kunsthandwerk ist in Perú uralt): Decken, Wandteppiche und Taschen. Silberwaren sind preiswert, für Keramik ist Perú berühmt. Am besten kauft man solche Stücke auf einem der volkstümlichen Märkte.