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Gruppenreise Alte Kulturen und Andenerlebnis im Norden Perus 19 Tage

1. Tag: Flug Deutschland - Lima

Nach Ihrer Ankunft in Lima gegen Abend am Flughafen Jorge Chavez erwartet Sie unsere örtliche Reiseleitung am Flughafen und bringt Sie zu Ihrem Hotel in Miraflores, wo Sie den ersten Abend in Peru verbringen werden.
Übernachtung:            Hotel Faraona
Verpflegung:               keine
 

2. Tag: Lima - Caral - Paramonga - Casma

Am frühen Morgen fahren wir von Lima in Richtung Norden. Wir passieren die Orte Chancay, Huacho und kommen nach ca. 4 Stunden zur „ältesten Stadt Amerikas“, Caral (etwa 5000 Jahre alt). Dort finden Sie einige Pyramiden, Reste von Straßen Wohngebäuden, ein Amphitheater, sowie Tempelreste. Weiter geht es gen Norden über der alten Festungsstätte der Chimu, Paramonga. Schließlich geht  die Fahrt noch weiter nach Casma, wo heute in einem landestypischen Hotel übernachtet wird.  
Übernachtung:            Hotel Las Poncianas Casma
Verpflegung:               Frühstück

3. Tag: Casma – Sechin - Huaraz

Am Morgen nach dem Frühstück besuchen wir zunächst die vorchristliche Ausgrabungsstätte Sechin aus der Sechin Kultur, die der Chavinkultur zugerechnet wird. Am interessantesten ist wohl die große Mauer des Haupttempels. Sie ist mit gut 300 Reliefs übersät. Darunter in ganzer Größe dargestellte männliche Figuren wie Krieger oder Opferpriester. Im Anschluss daran geht die Fahrt weiter ins Hochland hinein in die Anden auf landschaftlich schöner Strecke nach Huaraz, auf 3050 Metern am Fuße der Cordillera Blanca gelegen.  
Übernachtung:            Hotel Pastoruri
Verpflegung:               Frühstück

4. Tag: Huaraz – Chavin de Huantar - Huaraz

Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir nach Chavin de Huántar. Die Fahrt durch schöne karge Hochanden Landschaften zunächst nach Catac von dort wird die Straße zu einer Schotterpiste und führt zum Querococha See. Am Wegrand können Sie die riesige Puya Raimondi, eine Bromelienart betrachten. Nach Ankunft in Chavin besichtigen wir ausführlich die alte Tempelanlage aus der gleichnamigen Kultur, die Ihren Höhepunkt von 1000 vor bis 200 nach Christus hatte. Interessant sind die an den Mauern befestigten Steinköpfe, sowie das Labyrinth im innern des Tempels mit dem Granit-Monolith „El Lanzon“. Später steht ein Besuch des 2009 neu erbauten Museums auf dem Programm. Nach der Besichtigung geht es zurück nach Huaraz.
Übernachtung:            Hotel Pastoruri
Verpflegung:               Frühstück

5. Tag: Huaraz – Callejon de Huaylas - Llanganuco - Huaraz

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des sogenannten „Callejon de Huayllas“ dem langgezogenem Tal zwischen der weißen und der schwarzen Kordillere, sowie attraktiven Gebirgsseen. Wir besuchen auf der Fahrt durchs Tal u.a. den 1970 verschütteten Ort Yungay, die beiden attraktiven Gebirgsseen Lagunas LLanganuco, mit herrlichen Blicken auf die umliegenden 6- Tausendern und den netten kleinen Ort Caraz, am Ende des Tals gelegen. Den ganzen Tag lange haben wir bei gutem Wetter Gelegenheit schöne Blicke auf die Weiße Kordillere mit den höchsten Bergen Perus, dem Huascaran, Huandoy oder Alpamayo zu genießen. Rückkehr nach Huaraz und Übernachtung.
Übernachtung:            Hotel Pastoruri
Verpflegung:               Frühstück

6. Tag: Huaraz – Huallanca - Trujillo

Am heutigen Tag fahren Sie nach Trujillo, dabei nehmen wir nach Möglichkeit die Strasse durch den zum Teil engen und staubigen Cañon del Pato. Hierbei handelt es sich um eine ca. 20 Km lange enge Schlucht, wo 35 meist schmale Tunnel zu durchfahren sind. Die Straße führt am Rio Santa vorbei  nach Huallanca und dann schließlich weiter zur Küste, wo wir wieder auf die Panamericana treffen. In Trujillo, der altehrwürdigen Kolonialstadt wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden,  treffen wir gegen Abend ein.
Übernachtung:            Hotel El Gran Marquez
Verpflegung:               Frühstück

7. Tag: Trujillo – Mondtempel - Chan Chan - Huanchaco

Am Morgen nach dem Frühstück steht eine Stadtrundfahrt zur Plaza de Armas und ihrer näheren Umgebung mit den kolonialen Gebäuden und Kirchen auf dem Programm. Weiterhin führt uns die heutige Tour zur Sonnen- und die Mondpyramide, die beiden größten Heiligtümer der Mochekultur. Es wird nur der Mondtempel besichtigt, an dem in den letzten Jahren erstaunliche, sehr sehenswerte Ausgrabungen zu Tage kamen! Außerdem besuchen wir die größte Sandsteinstadt der Welt Chan Chan, die sich über ein riesiges Areal erstreckt. Dort besichtigen Sie die Citadella Tschudi, den best erhalten Teil der Chimu Stadt, sowie den nah gelegenen Fischer Ort Huanchaco, wo es etliche gute Fischrestaurants gibt und einige der typischen Schilfboote "totoritas" zu sehen sind. Übernachtung in Trujillo.
Übernachtung:  Hotel El Gran Marquez
Verpflegung:    Frühstück

8. Tag: Trujillo – Huaca El Brujo – Sipan - Chiclayo

Nach einem guten Frühstück fahren wir auf der Panamericana gen Norden und besuchen die gut eine Stunde entfernt liegende Moche Ausgrabungsstätte El Brujo/Cao, die von der Aufteilung her große Ähnlichkeiten mit dem Komplex des Sonnen und Mondtempels bei Trujillo aufweisen. Dort wurde auch das Grab der Herrscherin Sra. de Cao entdeckt, deren Mumie Sie im Museum der Stätte sehen werden. Kurz vor Chiclayo biegen wir von der Panamericana rechts ab und kommen nach Zaña, die als Geisterstadt bekannt ist, obwohl hier recht viele Menschen wohnen. Zaña war einst eine der wichtigsten, florierenden Städte Perus, hatte 12 Kirchen, von denen noch einige, zum Teil gut erhaltene Ruinen, zu sehen sind. Die Stadt wurde im 18. Jahrhundert von einem Naturphänomen und einem Piratenüberfall zerstört. Den krönenden Abschluss bietet heute der Besuch der Ausgrabungsstätte des Herrn von Sipan, mit der Huaca Rajada und dem neuen interessanten Museums der Grabungsstätte. Schließlich erreichen wir gegen Abend den lebendigen lebensfrohen Ort Chiclayo, wo heute übernachtet wird.  
Übernachtung:  Hotel Las Garzas
Verpflegung:   Frühstück

9. Tag: Chiclayo – Tucume - Lambayeque

Nach dem Frühstück fahren wir zunächst zum Ort Ferreñafe, wo sich das Museum der Ausgrabungen von Sican befindet, im Anschluss fahren wir zur Ausgrabungsstätte Sican selber, die im Naturschutzgebiet "Bosque de Pomac", einem interessanten Trockenwald liegt. Nach der Besichtigung geht es weiter zu den Pyramiden von Tucume, einer Ansammlung von etwa 26 bis 28 Pyramiden aus der Lambayequekultur. Von einem hochgelegenen Aussichtspunkt haben Sie einen tollen Blick über die Anlage bis hin nach Sican. Schließlich folgt gegen Nachmittag der Höhepunkt, was die Museen angeht: Das Museum Tumbas Reales de Sipan im Ort Lambayeque, dieses Museum wurde neu errichtet und beherbergt alle Informationen und Ausstellungsstücke zu den Ausgrabungen des Herrn von Sipan. Übernachtung in Chiclayo.  
Übernachtung:  Hotel Las Garzas
Verpflegung:    Frühstück

10. Tag: Chiclayo – Gocta - Chachapoyas

Eine Ganztagesfahrt bringt uns heute von der Küste hinein in die Anden nach Chachapoyas. Die Fahrt dauert etwa 10 Stunden. Am Nachmittag kurz vor Chachapoyas erreichen wir den Ort  Cocachimbo, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick aus der Ferne auf den 3. höchsten Wasserfall der Welt mit 771 Metern Fallhöhe, Gocta haben werden. Gocta wurde erst Anfang 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt und war bis dahin nur den dort lebenden einheimischen bekannt.  Ankunft am Abend in der kleinen idyllischen Provinzhauptstadt Chachapoayas und Übernachtung.
Übernachtung:  Hotel Casa Vieja
Verpflegung:    Frühstück

11. Tag: Chachapoyas – Karajia

Am heutigen Tag besuchen wir typische interessante Begräbnisstätten der Chachapoyaskultur. Ein Ganztagesausflug führt uns durch wenig besuchte Landschaften zu den Felsgräbern von Karajia, beim Dort Cruzpata gelegen mit den Sarkophagen hoch oben in der Felswand und weiteren Chachapoyas Stätten wie Ayachaqui in der nähe des Dorfes Lamud. Immer präsent ist die im Vergleich zu Südperu hier saftig grüne Andenlandschaft, mit oft herrlichen Ausblicken. Je nach Verfügbarkeit des Schlüssels zur Höhle wird versucht auch die Tropfsteinhöhle Quicta, mit seinen 6 Räumen und Funden aus der Chachapoyaskultur besucht. (geht nur, wenn der Wächter dort ist !! ohne Gewähr). Im Anschluss erfolgt die schöne Rückfahrt nach Chachapoyas.
Übernachtung:  Hotel Casa Vieja
Verpflegung:    Frühstück, Mittagessen

12. Tag: Chachapoyas – Kuelap - Tingo

Heute steht ein weiterer Höhepunkt, „wenn nicht DER Höhepunkt“ dieser Reise auf dem Programm. Der Besuch der hochgelegenen Festungsstadt der Chachapoyas-Kultur, Kuelap. Zunächst fahren wir durch wunderschöne Landschaften über kurvenreiche Strassen in etwa 2 Stunden nach Kuelap. Vom Parkplatz sind es dann sind es noch etwa 15 Minuten zu Fuß, bis wir vor der riesigen bis zu 20 Meter hohen Mauer stehen. Es bleibt ausreichend Zeit, die interessante Festungsstadt zu besichtigen. Dieses ist wohl nach Machu Picchu, die am meisten beeindruckende Ausgrabungsstätte Perus! Kuelap besteht im Kern aus der  Festung, die auf ihren drei Stockwerken über 300 einzelne Häuser beherbergte. Ein Teil der Anlage ist noch von Pflanzen und Bäumen überwuchert, was auch seinen besonderen Reiz ausmacht! Auf der Rückfahrt können wir eine weitere Festungsanlage, Macro, am gegenüber liegenden Hang bewundern. Schließlich fahren wir weiter nach Tingo, wo kurz hinter dem Ort mitten in der Natur unsere Übernachtungsstätte liegt.
Übernachtung:  Estancia El Chillo
Verpflegung:    Frühstück, Mittagessen, Abendessen

13. Tag: Tingo – Revash – Leimebamba

Nach dem Frühstück fahren wir weiter zur Abzweigung hinter Yerbabuena, in der Nähe des Ortes Santo Tomas von wo aus ein Weg zu den bunten Grabstätten von Revash führt, die auf einem Felsvorsprung hoch in den Klippen liegen.  Von hier aus hat man einen guten Überblick über das Tal des Utcubamba Flusses. Die Klippenwände bei Revash sind mit geometrischem Muster und  Figuren von  dekoriert. Eine kurze Weiterfahrt führt uns nach Leimebamba, dort besichtigen wir das sehr interessante Museum Mallqui mit Funden etlicher Mumien aus der Chachapoyas Kultur, vor allem finden wir hier Fundstücke von der Laguna de los Condores. Übernachtung in Leimebamba
Übernachtung:  Casona de Leimebamba
Verpflegung:   Frühstück, Mittagessen, Abendessen

14. Tag: Leimebamba – Celendin - Cajamarca

Früh morgens geht es heute von Leimebamba über Balsas und Celendin weiter nach Cajamarca. Diese Strecke gehört zu den am wenigst befahrenen, aber schönsten Routen in ganz Peru. Es werden Höhenunterschiede von 3600 bis 1000 Metern überwunden. Natürlich bleibt immer Zeit für viele Fotostopps auf der Strecke. Die Straße ist in eher schlechtem Zustand, aber die traumhaft schöne Landschaft wird uns für die Anstrengungen reichlich entschädigen. Am Abend kommen wir schließlich in das Zentrum der nördlichen Anden, Cajamarca, wo wir 3 Nächte verbringen werden.
Übernachtung:  Hotel Portal de Marquez
Verpflegung:   Frühstück, Lunchbox.

15. Tag: Cajamarca – Viehmarkt - Otuzco

Am heutigen Tag erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Ein nahezu unbekannter Viehmarkt etwas außerhalb von Cajamarca, der jeden Montagmorgen stattfindet. Die sogenannte „Pecuaria“  ist der wichtigste Viehmarkt für die gesamte Umgebung von Cajamarca und es kommen Menschen mit Ihren Rindern, Kühen, Pferden, Schafen, Schweine usw. von weit her, es ist wirklich ein großes, farbenfrohes Getümmel!
Nach diesen Eindrücken besuchen wir die alte Kolonialstadt selber, die für die Geschichte Perus und Südamerikas entscheidender Schauplatz war. Hier haben im Jahr 1532 die Spanier um Francisco Pizarro mit etwa 180 Mann das große Inkaheer vom Inka Atahualpa besiegt und somit den Anfang vom Ende des Inkareiches eingeleitet. Heute können wir bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt auch das Lösegeldzimmers des letzen Inkas Atahualpa besuchen. Dann gehen wir auf den Hügel Santa Apolonia um die schöne Aussicht über die Stadt zu genießen. Dort besteht auch für uns die Möglichkeit, ein Bad zu nehmen. Der erlebnisreiche Tag endet mit dem Besuch der Felsengrabanlage  Ventanillas de Otuzco, in der ländlichen Umgebung von Cajamarca. Vergessen Sie nicht am Abend eine der regionalen Spezialitäten zu probieren.
Übernachtung:  Hotel Portal del Marquez
Verpflegung:    Frühstück

16. Tag: Cajamarca – Baños del Inca – Cumbe Mayo

Am Morgen wir zunächst zu den Baños del Inka, den Thermalbädern wo sich schon der Inka Atahualpa von seinen Kriegswunden heilen ließ. Die schöne Anlage lädt auch zum Baden ein. Im Anschluss fahren wir auf 3500 Metern Höhe nach Cumbe Mayo, einem sehr interessanten steinernen Wald mit Petroglyphen und einem langen präkolumbischen Wasserkanal. Nach einer etwa 2-stündigen Wanderung fahren wir wieder zurück nach Cajamarca, wo der Rest des Tages zur freien Verfügung steht. Genießen Sie das nette Flair und die schönen kolonialen Bauten und Plätze.
Übernachtung:             Hotel Portal del Marquez
Verpflegung:                Frühstück

17. Tag: Cajamarca - Lima

Nach dem Frühstück verlassen wir die Anden, fahren wir zum Flughafen und fliegen wieder zurück an die Küste nach Lima, dort angekommen fahren wir zum Hotel in Miraflores . (Je nach aktueller Flugzeit steht noch Zeit in Cajamarca oder Lima zur freien Verfügung).        
Übernachtung:             Hotel Faraona
Verpflegung:                Frühstück

18. Tag: Lima – Rückflug nach Deutschland, Österreich und Schweiz

Nach dem Frühstück haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Es gibt viele interessante Museen sowie Einkaufsmöglichkeiten oder schlendern Sie noch einmal durch die schöne koloniale Altstadt Limas. Gegen Nachmittag fahren wir zum Flughafen, wo Sie Ihre Rückreise nach Europa antreten.
Übernachtung:   -
Verpflegung:              Frühstück

19. Tag: Ankunft am Heimatflughafen

Gegen Abend kommen Sie wieder an Ihrem Heimatflughafen an.